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Medienmitteilung

02. September 2009

Roche und der Kanton Zug präsentieren Schilfschutzprojekt in Buonas

Förderung von Schilfbeständen bei der Halbinsel Buonas am Seeufer des Zugersees

Roche und der Kanton Zug informieren heute über ein gemeinsames Projekt zum Schutz der Schilfbestände im Norden der Halbinsel Buonas. Die dort wachsenden standorttypischen Pflanzen auf den feuchten Ried- und Schilfflächen sind ökologisch besonders wertvoll. Diese Flächen können dank der jetzt erfolgten Ansiedlung von Schilf ausgeweitet werden. Medien und Gäste sind zu einem Rundgang auf der Halbinsel eingeladen.

Gottlieb Keller, General Counsel und Leiter Corporate Services von Roche, sagte: „Roche hat es sich zum Ziel gesetzt, das kulturelle und landschaftliche Erbe Buonas zu würdigen und zu erhalten. Wir freuen uns sehr, die Arbeitsgruppe „Schilfschutz“ des Kantons Zug zu unterstützen und mit der Ansiedlung von Schilfbeständen die Pflanzenwelt auf der Halbinsel weiter bereichern zu können“.

Der Zuger Baudirektor Heinz Tännler hofft auf den Nachahmungseffekt: „Die Uferlandschaft des Zugersees hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Dass sich Roche für die bedrohten Schilfbestände engagiert und gemeinsam mit dem Kanton dieses kleine, aber feine Projekt realisiert hat, ist für uns daher ein Glücksfall. Vielleicht ermutigt dieses Beispiel auch andere private Grundeigentümerinnen und -eigentümer am See, ihre Ufer naturnäher zu gestalten“.

Massnahmen zum Schilfschutz kommen unzähligen Lebewesen zugute, denn Schilf ist ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen: sie finden ideale Lebensbedingungen vor, denn Sauerstoff, Wasser, Licht und Nährstoffe sind in einem Schilfgebiet nahezu unbegrenzt vorhanden. Entsprechend gross ist der Artenreichtum in der Übergangszone vom Wasser zum Land. Die Schilfflächen bieten vielen Tieren Schutz, Rückzugsmöglichkeiten, ausreichend Brut- und Laichplätze sowie eine gute Nahrungsgrundlage. Und ausserdem ist Schilf ein wichtiger Indikator: Wo die Pflanzen gut gedeihen, ist die Natur intakt.

Roche konnte mit dem Erwerb der Halbinsel, einemSchweizer Natur- und Kulturjuwel, 1997 einen lange gehegten Wunsch nach einer firmeneigenen Tagungsstätte umsetzen. Das Unternehmen erachtet es als Verpflichtung, die Halbinsel zu pflegen und für die Nachwelt zu erhalten. Eigens dafür ist ein fundiertes Parkpflegewerk erstellt worden, das aufzeigt, wie die besondere Atmosphäre und Ausstrahlung dieses Landschaftsparks langfristig bewahrt werden können.

Über die Arbeitsgruppe „Schilfschutz“ des Kantons Zug

Die kantonale Arbeitsgruppe Schilfschutz plant, koordiniert und realisiert sämtliche Aktivitäten zum Schilf- und Uferschutz. Die Basis dazu bildet das Schilfschutzkonzept: Es zeigt Massnahmen zum Schutz und zur Förderung der Schilfbestände am Zuger- und Ägerisee auf.
Die Arbeitsgruppe ist seit 1997 tätig. Das Amt für Fischerei und Jagd, das Amt für Umweltschutz, das Tiefbauamt sowie das Amt für Raumplanung arbeiten interdisziplinär zusammen.
Die Arbeitsgruppe hat sich bewährt. Die Einsätze zum Schilf- und Uferschutz sind optimal koordiniert und werden effizient umgesetzt, interessierte Kreise sowie die breite Öffentlichkeit werden vermehrt sensibilisiert. Das ist auch wichtig, denn Schilfschutz funktioniert nur, wenn alle mitmachen, die den See und das Ufer nutzen.

Roche in der Schweiz

Mit Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von rund 1,9 Milliarden Franken und Investitionen von über 420 Millionen Franken pro Jahr ist Roche in der Schweiz ein wichtiger Pfeiler im weltweiten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk der gesamten Roche-Gruppe. Am Konzernsitz in Basel und an weiteren Standorten in der Nordwestschweiz sowie in der Zentralschweiz und in den Kantonen Bern und Zürich beschäftigt Roche insgesamt rund 9500 Mitarbeitende. Als ein führendes Unternehmen im Pharmasektor und in der In-vitro- Diagnostik erzielte Roche in der Schweiz 2008 einen Umsatz von 509 Millionen Franken. Weitere Informationen: www.roche.ch

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.