In-vivo-Modelle

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In-vivo-Modelle sind ein Schlüsselelement der Wertschöpfungskette bei der Entdeckung von Arzneimitteln. Das Testen an lebenden Organismen ist nach wie vor der einzige Weg, die Wirksamkeit, Pharmakologie, Pharmakokinetik und Sicherheit eines Arzneimittelkandidaten vor Beginn klinischer Studien mit Patienten umfassend zu beurteilen. Darüber hinaus werden hochgradig normierte Studien an lebenden Organismen von Zulassungsbehörden in der ganzen Welt ausdrücklich verlangt, um sicherzustellen, dass für einen gesunden Probanden oder die an der Prüfung eines neuen Wirkstoffs teilnehmenden Patienten keine Sicherheitsbedenken bestehen. Bei Roche streben wir danach, den Einsatz von Tierstudien möglichst gering zu halten und aus jeder von uns durchgeführten Studie und jedem von uns entwickelten Modell möglichst viele und möglichst relevante Informationen zu gewinnen. Wir bemühen uns auch, höchste Standards bei der Haltung und Nutzung von Labortieren einzuhalten, auf nichtinvasive Studien umzustellen oder In-vivo-Tests durch In-silico-, In-vitro- oder alternative Modelle mit einfacheren Organismen zu ersetzen, sooft dies möglich ist. Gegenwärtig prüft Roche den Zebrafisch als In-vivo-Modell zur Untersuchung der Auswirkungen von Stoffen auf die Lebertoxizität.

Die unwiderstehliche Anziehungskraft der Wissenschaft – Drawn to Science: Der Zebrafisch – ein neues Modell für die Entdeckung von Arzneimitteln

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