Roche Turmgespräche

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Turmgespräche - Öffentliche Diskussionsveranstaltungen bei Roche

Sie interessieren sich für gesellschaftspolitische Themen, Trends der Zukunft und unser Gesundheitswesen? Dann seien Sie unser Gast bei der neuen Veranstaltungsreihe Turmgespräche.

Wir laden Sie zu einem offenen Austausch zu aktuellen, visionären und teilweise auch kontroversen Themen ein und möchten zum Nachfragen, Mitdenken, Philosophieren und Diskutieren anregen.

Je nach Thema diskutieren wir mit entsprechenden externen Experten, Spezialisten und Branchenkennern. Wir möchten Wissen weitergeben, aber auch den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und der breiten Öffentlichkeit fördern.

Die Veranstaltungen sind kostenlos und werden jeweils durch einen unserer Standorte in der Schweiz organisiert. Weitere Termine für Turmgespräche sind vorgesehen und werden demnächst publiziert.
 

Unser aktueller Anlass
Thema: "preis, profit, patient. Gesundheit nur als Geschäft?"
Datum: Dienstag, 4. Juni 2019, 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Roche Basel, Bürohochhaus Bau 1, Auditorium
Anzahl Gäste: maximal 500


“Wir wollen die beste medizinische Versorgung, aber mehr kosten soll es nicht!”

Dass die Gesundheitsversorgung so nicht funktioniert, dürfte uns allerdings auch klar sein. Nicht zuletzt, da jedes Jahr die Krankenkassenprämien steigen. Wer sind die Kostentreiber? Muss die beste medizinische Versorgung für alle verfügbar bleiben? Was ist ein Jahr Leben wert?

Ein grosses Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ethik, zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit, das wir mit unseren Expertinnen und Experten sowie mit Ihnen diskutieren wollen.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und die Antworten unserer Expertinnen und Experten.


Unsere Expertinnen und Experten:

Remo Christen, Director Market Access & Health Care Affairs, Roche Pharma Schweiz

«Zugang und Finanzierung regeln - statt Therapien verhindern.»

Stefan Felder, Professor für Gesundheitsökonomie, Universität Basel

«Hohe Preise für medizinische Leistungen sind vertretbar, wenn dadurch Leben gerettet oder die Lebensqualität deutlich verbessert wird. Allerdings müssen wir zunehmend aufpassen, dass wir den Staat nicht mit neuen Ansprüchen an die medizinische Versorgung überfordern.»

Peter G. Kirchschläger, Professor für theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE, Universität Luzern

«Gesundheit ist relevant für die Menschenwürde aller Menschen. Dies muss bei der Diskussion der Kosten im Gesundheitssystem immer im Blick sein.»

Matthias Schenker, Leiter Abteilung Gesundheitspolitik, CSS Versicherung, Luzern

«Wenn zur Preisbestimmung von Medikamenten und anderen medizinischen Leistungen deren theoretischer Nutzen herangezogen wird anstelle von deren Herstellungskosten, dann ist das solidarisch organisierte Gesundheitswesen in absehbarer Zeit nicht mehr finanzierbar. »

Moderation:

Marina Villa