Roche aktualisiert Pläne für die Modernisierung ihres Südareals in Basel

Basel, 14. Oktober 2020

  • Roche stellt Vision für ein drittes Bürohochhaus vor, das das bisherige Ensemble architektonisch optimal ergänzt.
  • Die Umgestaltung des Südareals soll modernste Arbeitsplätze sowie eine grosszügige Grün- und Freifläche zwischen Areal und Solitudepromenade schaffen.
  • Beginn des Rückbaus des Südareals weiterhin nach 2023 geplant.

Roche präsentiert heute eine Weiterentwicklung der Pläne für die rheinseitige Umgestaltung des Areals an der Grenzacherstrasse in Basel und dokumentiert damit einmal mehr seine langfristige Verbundenheit mit der Stadt und der Region. Nach dem Bezug des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums im Nordareal im Jahr 2023 werden die alten Laborgebäude an der Solitudepromenade leer stehen. Roche plant sie durch eine grosszügige Grün- und Freifläche mit einer lockeren Bebauung zu ersetzen. Im Park sollen ein Empfangsgebäude sowie ein Bürohochhaus entstehen. Dieses Bürogebäude orientiert sich in der Höhe und Form an den bereits errichteten Gebäuden Bau 1 und Bau 2 und ergänzt diese architektonisch optimal. Der visuelle Dreiklang aus den drei abgetreppten Hochhäusern soll den Mittelpunkt des Standortes bilden.

«Die heute vorgestellte, aktualisierte Vision für den Ausbau des Südareals bietet uns die Möglichkeit, den Bau moderner Arbeitsplätze mit einer substanziellen Erweiterung der Grünfläche am Rheinufer sowie der Umgestaltung der Solitudepromenade zu vereinbaren» sagt Jürg Erismann, Standortleiter Basel/Kaiseraugst. «Wir sind fest davon überzeugt, dass Innovation insbesondere im persönlichen Austausch entsteht. Deshalb werden wir sehr attraktive Büroarbeitsplätze im Herzen der Stadt zur Verfügung stellen, die den Ansprüchen an eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeit und an eine moderne Arbeitsumgebung gerecht werden» ergänzt Jürg Erismann.

Die aktualisierten Pläne für die zukünftige Entwicklung des Südareals werden im Bebauungsplanverfahren abgebildet werden. Die von Roche in Zusammenarbeit mit dem Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron weiterentwickelten Pläne dienen als Grundlage und Visualisierung für das weitere Verfahren. Die Pläne für den Bebauungsplan zeigen eine mögliche Bebauung mit zwei Gebäuden, einem niedrigen Gebäude in der Arealmitte und einem Hochhaus an der Grenzacherstrasse, das sich in Form und Höhe an den bestehenden Gebäuden Bau 1 und Bau 2 orientiert. Als maximale Höhe für dieses Gebäude wären 221 Meter möglich. Neben den Gebäuden soll eine Tiefgarage mit modernster Ladeinfrastruktur für E-Mobilität entstehen, die ausschliesslich für Fahrräder und E-Autos nutzbar sein wird – dies unterstreicht die grosse Bedeutung der Nachhaltigkeit für Roche.

Die gegenwärtige dichte und kleinteilige Bebauung im Südareal, bestehend aus einzelnen Büro- und Laborgebäuden, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an nachhaltige, erdbebensichere und moderne Arbeitsplätze. Daher sollen sämtliche Bauten des Südareals - mit Ausnahme des modernen Hochhauses Bau 1 und des historischen Verwaltungsgebäudes Bau 21 – nach 2023 rückgebaut werden.

Über Roche

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin - einer Strategie mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Roche ist das grösste Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.

Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute mehr als 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das elfte Jahr in Folge als eines der nachhaltigsten Unternehmen innerhalb der Pharmabranche im Dow Jones Sustainability Index (DJSI).

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2019 weltweit rund 98,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2019 investierte Roche CHF 11,7 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 61,5 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.